Konservierung - Restaurierung - Befunderhebung - Untersuchung Diplom-Restauratoren (FH) für polychrome Holzobjekte und Wandmalereien RE:STORE - Vertrieb für Referenzmaterialien, Geräte, Pigment- und Anschliffsortimente in der Restaurierung
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Befunderhebung & Inventarisierung 2016/17

Heidelberg, Handschuhsheim, St.Vitus, ab 13.Jh.-19.Jh.

Inventarisierung und Konservierung der hölzernen, gefassten Austattung.

Dreifaltigkeitskirche Westansicht

Dreifaltigkeitskirche Elzenz, Kreis Heilbronn

Die Kirche wurde 1912/13 nach Plänen des Karlsruher Architekten Johannes Schroth als Saalkirche im neobarocken Stil erbaut. Der Chor ist nach Nordosten ausgerichtet, der Zugang zur Kirche erfolgt durch das Untergeschoss des in den Südwestgiebel integrierten Turmes.

Die Innenausstattung erfolgte im Stil des Neoklassizismus. Zu den Ausstattungsgegenständen, die noch von einem älteren Vorgängerbauwerk stammen, zählen eine spätgotische Madonna aus Ulm um 1480, ein Holzrelief mit Jesus und den Emmausjüngern sowie Teile des Hauptaltars (Christuskörper, Engel und ovale Reliefporträts von Petrus und Paulus), die um 1770 von Johann Michael Düchert aus Heidelberg gefertigt wurden.

St. Urban und Vitus. Die katholische Kirche in Neuhausen  ist als eine West-Einturmanlage gebaut. Der Haupteingang ist ein Durchgang im vorgelagerten quadratischen Kirchturm. Die Wände sind Großteils aus grobbearbeitetem Hau- beziehungsweise Bruchstein gefertigt und verputzt. Der Chor ist auf vier einfach gestuften Strebepfeilern errichtet. Die Rundfenster im Westteil wurden erst später hinzugefügt.

Der Innenraum ist sehr hell und weitläufig gestaltet und stark von der Deckengestaltung aus Bildfeldern, Stuckgirlanden und farbig abgesetzten Gründen geprägt. Aus Rottenburg stammt der Hochaltar aus dem Jahr 1713. Die Seitenaltäre wurden 1823 von Georg Zehr geschaffen. Auf der Westempore gibt es eine Rokoko-Orgel von 1810. Der Taufstein in Pokalform stammt von 1753.

Die Kirche wurde 1322 in Zusammenhang mit dem Priester erstmals genannt. Die im Fußboden entdeckte Reste des Marienaltars stammen vermutlich von 1407. Anfang des 16. Jahrhunderts wurde die Kirche durch einen Brand schwer beschädigt. Im Südportal findet sich die Jahreszahl 1523 als Ende der Bauarbeiten der auf den Brand folgenden Sanierung. In der Zeit zwischen 1711 und 1772 wurde St. Urban und Vitus in barockem Stil umgebaut.

In der Kirche befindet sich eine Einzelgruft von Anna Elisabeth von Venningen, der ersten Ehefrau von Hans Pleickart von Gemmingen aus der Steinegger Linie der Herren von Gemmingen. Von ihm selbst und seiner zweiten Frau ist ein prächtiges Epitaph an der Chorwand vorhanden.

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